Roadhouse

Unser Zuhause unterwegs und weitere Infos zum Camperleben

Mercedes Benz Sprinter 312D, Modell Cicada Spirit

Februar 2018: Es ist soweit - nach ca. 6 Monaten suchen, abwägen, was wir denn nun "unbedingt" bräuchten für eine längere Reise im Wohnmobil, diversen Pros und Kontras haben wir uns definitiv für den Sprinter entschieden und soeben unseren Wagen

vom Verkäufer abgeholt. 

 

Kaum in unserem Besitz hatten wir bereits die ersten Erkenntnisse: 

Man merke: Immer den Schlüssel dabei haben, wenn man das Auto verlässt. In diesem Gefährt ist es relativ einfach, sich auszuschliessen... Erfahrung gesammelt innerhalb der ersten 30 Min. nach Abholung des Fahrzeugs.

 

 

Eckdaten

Jahrgang 1997

Marke: Mercedes Benz

Hersteller: Cicada

Model: 312 D

Aufgesetztes Hochdach

Toiletten-/Duschkabine

Küche mit 2 Kochplatten, Gas-Anschluss, Kühlschrank

100 Liter Frischwasser / 100 Liter Abwassertank

Solarpanels auf dem Dach

Standheizung mit Gas

Aussengasanschluss für tragbaren Grill

Aussendusche

Sonnenmarkise 

 

Weshalb dieser Van

Wir sind aus der Schweiz. Nun ist das Wetter hier nicht unbedingt für seine Beständigkeit bekannt. Es kann gut sein, dass es 1 Woche am Stück durchregnet. Nicht ein bisschen Nieselregen, zwischendurch scheint die Sonne - sondern durchgehender, wasserfallartiger Dauerregen. Mit Windböen aus allen Richtungen. Und Temperaturstürzen von ca. 30 ° (ok, leicht übertrieben, aber ehrlich: es kann sehr schnell sehr unangenehm werden). Somit war für uns wichtig ein Fahrzeug zu kaufen welches uns

einigermassen komfortabel längere Schlechtwetterperioden überstehen lässt.

 

Zudem haben wir den Van 2018 mit dem Hintergedanken einer längeren Reise gekauft (siehe auch Reisen/Panamericana 2020). Wir hatten uns überlegt, dass wir für eine 8-Monatige Reise unbedingt einige zwingende Vorgaben haben:

- Steh-Höhe im Wagen (8 Monate herumkrieche und im-liegen Kleider anziehen und nasse Kleider ausziehen - keine Chance)

- eine Toilette (je nach Umgebung ist eine nächtliche Toilettensuche kein Spass)

- Kochmöglichkeit im innern (wieder je nach Umgebung aus Sicherheitsgründen eventuell empfehlenswert, aber auch wettertechnisch gesehen)

- ein einigermassen bequemes Bett - und wenn wir schon dabei sind: jeden Abend den Sitzbereich zu einem Bett umwandeln fanden wir eher unpraktisch (siehe beinahe jeden anderen Campervan) und knowing-us hätten wir das dann jeweils gleich als Bett gelassen, denn 2x täglich umbauen liegt uns nicht (da sind wir mal ehrlich und selbstkritisch genug)

- ein kleinerer Bus, da wir gerne mit diesem auch in der Stadt parkieren möchten ohne lange Standplatzsuche

- und wir wollten nicht jeden Tag auf einen Campingplatz fahren müssen sonder eine gewisse Autonomie geniessen

 

Als wir dann dieses Modell gesehen hatten war für uns beide nach einer kurzen Besprechung klar, dass "er es ist". 

Im "Wohnbereich" sowie in der Küche können wir stehen. Wenn wir das Bett herunterklappen können wir trotzdem noch in der unteren Etage sitzen, haben somit quasi eine 2-Zimmerwohnung (respektive 3 Zimmer, wenn man den erhöhten Küchenbereich dazuzählt) - DAS NENNEN WIR MAL PLATZAUSNUTZUNG!

Durch die Wassertanks (100 L Frischwasser, 100 L Abwasser) kann man es ein paar Tage in der Wildnis aushalten, die Extrabatterie  wird durch die Solaranlage auf dem Dach aufgeladen, was uns unabhängig von Elektroanschluss macht. Im Kofferraum haben wir zwei Gasflaschen zum kochen und heizen.